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Großserie in 4 Jahren – Ford fährt Geschütze auf

Ford investiert nun auch in autonomes Fahren – und zwar gleich mit einer kompletten neuen Modellreihe, welche dann ab 2021 in Produktion gehen soll. Dabei werden Rechenleistung, elektrische Steuerung und Sensortechnologien enorm verbessert und weiterentwickelt – speziell die Sensortechnologie bekommt eine weitaus bessere Sicht auf die Umgebung des Fahrzeugs, um somit sicheres Fahren zu gewährleisten.

Als Plattform für die neuen Modelle dient der Ford Fusion Hybrid. Durch die verbesserte LiDAR-Sensorentechnik reichen nun auch lediglich zwei Sensoren an Stelle von vier aus, um die Umgebung voll und ganz erfassen zu können. Das komplette virtuelle Fahrersystem erhält eine umfangreiche Reihe an Weiter- und Neuentwicklungen, dabei sind folgende Faktoren im Fokus:

– Sensoren – LiDAR, Kameras und Radar
– Algorithmen für die Lokalisation und Routen-/Streckenplanung
– Computerbasierte Bild-Auswertung und maschinelles Lernen
– Hochdetaillierte 3D-Karten
– Hohe Computer- und Elektronikleistung für die praktische Umsetzung

Beim autonomen Fahren spielen zwei Arten der künstlichen Wahrnehmung eine Rolle: Die vermittelte Wahrnehmung sowie die direkte Wahrnehmung. Dabei bezieht sich ersteres auf jegliche Informationen, welche das Fahrzeug über 3D Karten erhält und die direkte Wahrnehmung findet über Kameras und besagte Sensoren statt. Diese beiden Informationsquellen werden dann sozusagen miteinander abgeglichen, sodass sich ein möglichst realistisches Gesamtbild ergibt.

Angesetzt sind die Modelle bislang erst für 2021, bis dahin werden noch etliche Verkehrstest etc. durchgeführt, in 2017 plant Ford seine Testflotte von 30 auf 90 Testmodelle zu erweitern.

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