Ein typischer Lada Niva. Arm aber sexy.

Lada Niva. Der Arbeiter.

Eigentlich hätte Lada als Automarke genau so untergehen können wie Trabant oder Wartburg (bzw. die Automobilwerke Eisenach) und andere Automarken des Sozialismus. Wahrscheinlich hätte Lada sogar untergehen müssen, aber ein ganz besonderes Fahrzeugmodell trägt die Marke seit langem und bewahrt sie vor dem finanziellen Ruin. Der Lada Niva (auch bekannt unter den Namen Lada Taiga, Lada 2121 und WAS-2121) ist ein absoluter Dauerbrenner und das schon seit dem Jahre 1976.

 

Ein typischer Lada Niva. Arm aber sexy.
Ein typischer Lada Niva. Arm aber sexy.

Einen wichtigen Anteil am Erfolg des Lada Niva hatten unter anderem die legendär schlechten Straßen in der Sowjetunion. Die bis dahin gebauten Fahrzeuge scheiterten oft an Feldwegen oder an überdimensionierten Schlaglöchern. Feststeckende Fahrzeuge, gebrochene Achsen, oder Motorschäden waren an der Tagesordnung.  Der Lada Niva war anders – obwohl nicht besonders leistungsstark oder stabil – war und ist er eins auf jeden Fall: geländegängig!

Hinzu kommt seine Zuverlässigkeit. Und falls das Fahrzeug doch einmal kaputt war, waren für die Reparatur meist Schraubenzieher, Zange und Hammer ausreichend. Dies ist bis heute so geblieben und damit macht es ihn zum absoluten Exoten auf dem Markt. Die Fahrzeugelektronik beschränkt sich im Niva auf ein Minimum. Elektronische Fensterheber, Klimautomatik, ESP, ABS und anderen Schnickschnack sucht man vergebens wenn man sich ins Cockpit setzt. Dafür findet man viel Grau und viel Plastik. Das gesamte Fahrgefühl darf mit Fug und Recht als kernig bezeichnet werden. Aber eigentlich ist das auch nicht worum es dem Auto geht. Der Lada Niva steht für Geländegängigkeit und da kann er mit jedem modernen SUV mithalten wie das folgende Video eindeutig vorführt:

 

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